Posts mit dem Label pattydoo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label pattydoo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 26. August 2018

Mr. Cool Cat - Sara von Pattydoo

Als ich den Stoff Mr. Cool Cat erstmals entdeckt habe, war sofort klar, dass ich den haben muss. Schließlich habe ich auch eine wunderhübsche graue Katze zu Hause.

Sara von Pattydoo


Mir war eigentlich auch sofort klar, dass ich aus dem Panel eine Sara nähen möchte. Der Stoff ist von wunderbarer Qualität. Schön weich und etwas dicker. Die ersten Wäschen hat er super überstanden.

Den Schnitt habe ich ja schon einmal genäht, beim letzten Mal aus Double Gauze, also aus nicht dehnbarer Webware, diese Mals aus Jersey. Angepasst habe ich dafür nicht, das Modell aus Webware fand ich nämlich minimal zu eng, da sollte das hier genau passen.

Das Panel hatte gerade so die richtige Größe, so dass ich das Vorderteil mit Katze und das Rückteil aus dem gestreiften Stoff schneiden konnte. Bei einer Nummer größer hätte es vermutlich schon nicht mehr gereicht.

Sara von Pattydoo

Das Nähen


Das Schnittmuster ist ja nun wirklich nicht kompliziert, es ging also sogar bei mir mal schnell. Den Halsausschnitt habe ich mit Bündchen genäht, das ist ein wenig eng am Hals, da würde ich nächstes Mal etwas mehr ausschneiden. Die Armausschnitte habe ich nach Inas Methode "auf die feine Art" versäubert.
Den Saum habe ich mit einem Zickzackstich genäht.

Sara von Pattydoo

Die Fakten


Der Schnitt: Sara von pattydoo

Der Stoff: Panel Mr. Cool Cat von Frau Suvi, 1m. Es handelte sich um eine Vorbestellung, ob es den noch einmal gibt, weiß ich leider nicht.

Anpassungen: Saum mit Bündchen, nächstes Mal 1,5 cm tiefer ausschneiden.

Fazit: Ein tolles Sommershirt, das ich wirklich viel getragen habe und das definitiv noch einmal mit in den Sommerurlaub darf.


Dienstag, 15. Mai 2018

Männershirt Max in maritim

Ab und zu wird auch mal der beste Grillmeister der Welt benäht.

Zu Weihnachten hat er ein bequemes Langarmshirt bekommen.

Herrenshirt Max von Pattydoo


Schnittmuster


Ausgewählt habe ich das Schnittmuster "Max" von Pattydoo. Da der beste Grillmeister der Welt die perfekte Figur hat, musste ich gar nichts anpassen.

Der Stoff


Den Stoff habe ich bei Nautistore bestellt. Ich liebe die maritimen Stoffe dort, die sich wunderbar kombinieren lassen. Es handelt sich um schön festen Sweat. Hier habe ich die breiten Blockstreifen mit den Ankern und dazu passenden dunkelblauen Stoff genommen.

Herrenshirt Max von Pattydoo


Das Nähen


Eigentlich war das relativ einfach.

Den V-Ausschnitt habe ich nach der bereits bewährten Methode genäht. Als Bündchen habe ich auch den dunkelblauen Sweat genommen. Da muss man von der Länge ein bisschen gucken, damit es reicht - der Sweat dehnt sich ja nicht ganz so stark wie Bündchenstoff.

Die Tasche habe ich einfach aufgesetzt und nach der Anleitung von Pattydoo genäht.

Die größte Herausforderung war natürlich, die Streifen genau aufeinander zu setzen. Aber ich finde, es ist ziemlich gut geworden.

Die Säume sind einfach mit der Zwillingsnadel verarbeitet.

Herrenshirt Max von Pattydoo


Der beste Grillmeister der Welt hat sich jedenfalls sehr über sein Geschenk gefreut und das Shirt schon oft getragen.

Donnerstag, 12. April 2018

Stehkragenshirt Stella


Schlichte Langarm-Shirts, die trotzdem nach was aussehen, kann ich immer gebrauchen. Die Stella von pattydoo kam mir gerade recht und so hatte ich den Schnitt kurz nach Erscheinen gekauft. Und auch passenden Stoff habe ich bereits im Januar gekauft.

Wie das aber immer so ist, kamen dann doch diverse andere Projekte dazwischen. Aber nachdem mein Kleid nun letzte Woche endlich fertig gestellt hatte, hatte ich so richtig Lust auf einen einfachen schnellen Schnitt.

Stella von Pattydoo Shirt mit Stehkragen nähen


Das Schnittmuster


Das Schnittmuster war wie bei pattydoo gewohnt sehr schnell gedruckt, geklebt und abgepaust. Ich habe wieder um die Hüfte herum eine Nummer größer geschnitten. Aber ich wollte es auch etwas taillierter haben und nicht ganz so sehr diesen boxy Look, also habe ich den Schnitte per Kurvenlineal um etwa eine Größe tailliert.
Die Ärmel- und die Saumlänge habe ich dieses Mal so gelassen die gefallen mir gut.

Stella von Pattydoo Shirt mit Stehkragen nähen


Der Stoff


Beim Stoff handelt es sich um einen etwas festeren Viskosejersey (fasst sich fast ein bisschen an wie Romanit) mit leichtem Stand. Er fühlt sich ganz wunderbar glatt an und trägt sich toll. Der Stoff war ein Schnäppchen auf dem Stoffmarkt am Berliner Maybachufer.

Stella von Pattydoo Shirt mit Stehkragen nähen


Das Nähen


Genäht habe ich im Wesentlichen mit der Overlock. Lediglich der Halsbeleg ist wie im Video gezeigt mit der Nähmaschine angenäht und auf der Nahtzugabe festgesteppt. Den Beleg hatte ich zuvor mit einer etwas festeren Vlieseline versäubert. Glücklicher Weise ist der Halsausschnitt groß genug, ich passe gerade so mit meinem dicken Schädel durch.

Die Säume wurden dann wieder einmal mit der Zwillingsnadel umgenäht. Das klappt ja gerade bei so festen Stoffen ganz hervorragend.

Und endlich habe ich auch mal daran gedacht, meine Labels zu verwenden. Witziger Weise ist das ja genau mein rot-Ton und wie für das Shirt gemacht!


Die Fakten



Stoff: Viskosejersey vom Maybachufer für 4 Euro/Meter

Anpassungen: tailliert um eine Größe

Fazit: Ich mag sowohl Schnitt als auch Stoff sehr gern. Das Shirt trägt sich toll und sieht sowohl zu meiner dunkelblauen Jeans als auch zu einem schwingenden Rock in grau gut aus. Da es so schnell genäht ist, könne ich mir auch noch ein weiteres Modell vorstellen, wenn mir ein passender Stoff begegnet.

Der Post ist verlinkt bei Rund ums Weib am Donnerstag (Rums).


Samstag, 22. Juli 2017

Sara aus maritimen Double Gauze

Einfache Shirts kann man ja nie genug waren, nicht wahr? Als Pattydoo das Shirt Sara vorgestellt hat, war mir sofort klar, dass ich es würde nähen wollen. Allerdings habe ich mich bei der Stoffauswahl dann doch irgendwie schwer getan. Normaler Jersey war mir zu schwer, meine Blusenstoffe irgendwie zu dünn.

Shirt Sara von Pattydoo


Stoffauswahl


Als ich das letzte Mal bei Rotznasen und Zuckerschnuten war (und eigentlich nur rotes Wäschegummi kaufen wollte...), habe ich diesen wunderschönen cremefarbenen Double Gauze mit kleinen blauen Ankern entdeckt. Der fasst sich sooo schön weich und leicht an! Perfekt!

Und der Stoff lässt sich auch noch super verarbeiten. Verwendet habe ich immer eine Universal-Nadel, total problemlos. Ich habe erst die offenen Kanten mit einem Overlock-Stich und dem Overlock-Fuß versäubert und dann mit dem Geradstich zusammen genäht. Das ist so herrlich unkompliziert.

Den Saum habe ich mit der Zwillingsnadel genäht - dieses Mal habe ich nicht die Stretch-Nadel genommen, sondern die Universalnadel, die meiner Nähmaschine bereits bei lag. Die ist mit 2 mm Breite sehr schmal, das hat aber den enormen Vorteil, dass sich keine "Wurst" zwischen den beiden Stichen bildet.

Shirt Sara von Pattydoo


Was hab ich gelernt


Ina stellt in ihrem Video die "feine Art" der Ausschnitt-Versäuberung vor. Dabei wird ein Streifen rechts auf rechts auf den Ausschnitt genäht, dann an der Naht nach innen geklappt. Der Streifen soll nun um die Nahzugabe rumgeklappt werden und dann noch einmal abgesteppt werden. Beim Halsausschnitt habe ich schon gemerkt, dass der Ausschnittstreifen nicht breit genug ist, um ihn zweimal umzuklappen. Vielleicht habe ich ihn mit zu viel Nahtzugabe angenäht. Also hab ich einfach nur die Nahtzugaben zurück geschnitten und den Streifen drüber geklappt und von außen angenäht.

Die Armausschnittstreifen habe ich etwas breiter als vorgesehen geschnitten. Wieder Nahtzugaben zurück geschnitten und dann klappte es besser. Man muss allerdings sehr sorgfältig stecken, damit nichts rausrutscht. Dabei habe ich den 1/4" Quilt Fuß verwendet und von rechts genäht, damit ich in schön gleichmäßigen Abstand nähe. Hat soweit gut geklappt - wenn ich nicht erst mal eine Nadel geschrottet hätte, weil ich vergessen hatte, die Nadel auf die Mitte zu stellen...

Shirt Sara von Pattydoo


Schnitt: Sara von Pattydoo

Stoff: Double Gauze von Sevenberry, gekauft bei Rotznasen & Zuckerschnuten für 8,40 pro Meter. Stoffverbrauch fast 1,50 m da der Stoff nur 1,10 m breit war.

Anpassungen: Da ich einen nicht dehnbaren Stoff verwendet habe und mit einer etwas breiteren Hüfte gesegnet bin, hab ich von der Taille aus nach unten hin 2 Nummer größer gezeichnet und das war auch gut so! Vorsichtshalber hatte ich erst einmal nur mit lockerer Fadenspannung und langen Stichen zusammen genäht und tatsächlich, etwas eng. Also habe ich zum "richtigen" zusammen nähen die Nahtzugabe voll ausgenutzt und nun passt es perfekt.
Die Ausschnittstreifen passten von der Länge her perfekt - ich habe sie schräg geschnitten, damit ich sie bei Annähen etwas dehnen kann. Sie brauchen halt nur etwas Breite.

Fazit: 
Ein toller Schnitt, der schnell zu nähen ist. Das war bestimmt nicht meine letzte Sara (komisch, ich glaube, das sag ich öfter hier - hat jemand etwas mehr Nähzeit für mich?)

Shirt Sara von Pattydoo

Mittwoch, 17. Mai 2017

Ella mit amerikanischem Ausschnitt

Nachdem mir meine Apfel-Ella schon so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt noch ein weiteres Modell ausprobieren, dieses Mal unbedingt mit dem Taillenband und dem amerikanischem Ausschnitt.

Schnittmuster Ella von Pattydoo mit amerikanischem Ausschnitt

Der Stoff

Auf dem Stoffmarkt habe ich einen schönen leichten Jacquard-Stoff gefunden. Er hat mit dunkelblau, hellblau und weiß schöne klare Farben und ist darin leicht strukturiert. Der Stoff ist gut dehnbar, ich hab ein bisschen die Befürchtung, dass er schnell ausleiern könnte, da werde ich vor allem beim Waschen aufpassen müssen

Zum Stoffkauf gibt es eine recht witzige Geschichte: an einem Stand auf dem Stoffmarkt habe ich nach langem Suchen endlich den perfekten Jacquard gefunden. Den Ballen hatte ich schon in der Hand und wollte ihn gerade der Verkäuferin zum Abschneiden geben. Allerdings war vor mir noch eine andere Kundin dran. Eigentlich wollte diese nur ein Schnittmuster und zeigte dann auch noch genau auf "meinen" Ballen und wollte davon auch 2m. Die Verkäuferin fragte, wie viel ich wollte, tja leider hätte es mit meinen gewünschten 2m nicht mehr für uns beide gereicht. Die andere Kundin war dann schnell bereit davon zurück treten und nur das Schnittmuster nehmen - sie war sich eh nicht sicher, ob der Stoff der Richtige wäre. Das aber wiederum wollte die Verkäuferin nicht. Schnittmuster gäbe es nur, wenn man auch Stoff kaufen würde. Also haben wir einfach einen Deal gemacht. Ich habe Stoff und Schnittmuster erworben und sie hat mir das Schnittmuster dann abgekauft. So hatten wir beide, was wir wollten.

Für das Taillenband und das Bündchen am Ausschnitt habe ich einen passenden dunkelblauen Jersey gefunden. Den gab es bei Rotznasen und Zuckerschnuten als Reststück. Ich hätte gern mehr davon, der fässt sich nämlich toll an! Für den Saum habe ich Schrägband in gleicher Farbe aus Baumwollwebstoff gekauft.

Schnittmuster Ella von Pattydoo mit amerikanischem Ausschnitt

Das Nähen


Ich habe mir ja dieses Mal den amerikanischen Ausschnitt ausgesucht. Nachdem es ein paar Mal nicht so gut gelaufen ist, habe ich ja riesigen Respekt vor Ausschnitten und ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben, das Jersey-Bündchen gleichmäßig zu verteilen und beim Annähen wirklich nur das zu dehnen und bloß nicht den Kleiderstoff. Und, yeah, es ist wirklich gut geworden und das Bündchen liegt richtig schön an.

Den amerikanischen Ausschnitt zu nähen, war dann nicht sehr schwer, einfach Rückteil auf Vorderteil legen und nicht oben aneinander nähen, sondern an der Armkugel. Beim Anziehen habe ich dann gemerkt, dass Vorder- und Rückteil ein bisschen auseinander rutschen. Damit das nicht mehr passiert, habe ich beide Teile noch einmal direkt in der Bündchennaht aufeinander genäht: sitzt, wackelt und hat Luft!

Schnittmuster Ella von Pattydoo mit amerikanischem Ausschnitt


Das Taillenband annähen ging auch problemlos, einfach gut gesteckt und genäht, fertig. Die Nähte sitzen auch perfekt aufeinander. Ich fummel immer ziemlich lange, bis ich halbwegs sicher bin, dass die Nähte aneinander stoßen und stecke mit mindestens zwei Nadeln fest, aber es zahlt sich dann doch aus.

Eine Herausforderung war dann noch mal der Saum. Ich habe nicht dehnbares Schrägband gekauft uuund ich habe meinen Schrägbandeinfasser ausprobiert. Und was soll ich sagen, es flutschte nur so. Endlich mal ein Schrägband, wo nichts rausrutscht und die Naht einfach nur perfekt gerade sitzt. Ich stell den Schrägbandeinfasser in einem späteren Posting noch einmal genauer vor. Da das Schrägband nicht dehnbar ist, schwingt der Saum leicht nach außen. Aber eigentlich finde ich, dass das gut zu dem Kleid passt.

Die Ärmelsäume wollte ich eigentlich auch wieder mit der Zwillingsnadel säumen. Aber der Stoff ist sehr weich und die Naht sah nicht gut aus, es hat den Stoff zu sehr zusammen gezogen. So habe ich ein paar Ziernähte probiert und dann einen Stich gefunden, der gut zum Muster passt. Immer gut, sowas erst auf einem Stück Probestoff zu testen!

Schnittmuster Ella von Pattydoo mit amerikanischem Ausschnitt


Schnitt: Ella von Pattydoo

Stoff: Jaquard vom Stoffmarkt, leider habe ich mir den Verkäufer nicht gemerkt. Wirklich schade, der Händler hatte so eine tolle Auswahl, ich hätte sehr gern mehr davon!

Anpassungen: eigentlich keine, höchstens indirekt, weil ich den Saum ja nicht nicht umgeschlagen und festgenäht habe, sondern mit Schrägband eingefasst. Dadurch ist der Rock natürlich länger als vorgesehen. Aber die Länge gefällt mir gut so, ich fühle mich sehr wohl in den Kleid.

Fazit: Ich freue mich sehr über das Kleid, eins meiner besten Werke bisher. Es ging diesmal nichts schief. Keine Naht musste aufgetrennt werden. Ich merke, wie ich mit jedem genähten Schnitt besser werde und mehr Erfahrung habe, die ich einsetzen kann. Ein großartiges Gefühl!

Schnittmuster Ella von Pattydoo mit amerikanischem Ausschnitt

Mittwoch, 19. April 2017

Hoodie Nelly

Ach man, da hat man sich so auf das Frühlingswetter gefreut und nun ist es wieder so kalt geworden. Hier kommen sogar ab und an Schneeflocken runter! Das ist doch nun wirklich nicht nett. Bloß gut, dass ich mir letztens noch einen kuscheligen Hoodie genäht habe. Der ist jetzt genau richtig und wärmt schön.

Die Schnitte von Pattydoo haben sich bei mir ja nun wirklich schon bewährt, ich hab die Lynn genäht, das Wasserfallshirt Scarlett, das Kleid Ella und das Shirt Liv. Alle passen richtig gut. Und da hab ich mir nun natürlich auch den Hoody Nelly ausgesucht, der schön tailliert und durch die Möglichkeiten zur Teilung echt vielseitig ist.

Dieses Mal hatte ich mir den Schnitt als Papierschnitt gekauft - und war sehr froh drüber. Das sind nämlich unendlich viele Schnittteile, die zusammengeklebt werden müssen. So war das dann doch etwas einfacher.


Stoffkombination

Ich hatte mir vor einer Weile schon zwei schöne Stepsweat in Bordeaux und in Beige mit Schwalben bestellt. Dummerweise hab ich nicht aufgepasst und statt einem Meter und jeweils nur einen halben genommen - schön blöd! Glücklicher Weise gab es genau diese Stoffe auch bei Rotznasen und Zuckerschnuten, so dass ich mir da noch einmal eine größere Menge von dem roten Stoff geholt habe. Jetzt hat der beigefarbene Schwalbenstoff für die obere Hälfte, den Kragen und die Armbündchen gereicht. Für den Saumbund habe ich dann einen ähnlich farbenen Bündchenstoff genommen.


Das Nähen

Beim Zuschneiden des Stoffes habe ich darauf geachtet, dass das Muster in den Teilungsnähten trifft. das ist mir auch ganz gut gelungen. Allerdings glaube ich, dass eigentlich vorgesehen war, das Schnittmuster auf links zu legen, um zu schneiden. Ich habe die Teile auf die rechte Stoffseite gelegt und irgendwie fürchte ich, ich habe dann den rechten Ärmel als linken Ärmel zugeschnitten? Jedenfalls war dann der falsche Arm dran und das Auftrennen war richtig doof!

Ich bin sehr sehr zufrieden mit dem Hoodie, der sitzt gut und trägt sich richtig toll.



Schnitt: Nelly von Pattydoo

Stoff: Steppsweat Kelly Print von Swafing in Bordaux und in Beige mit Schwalbenmuster

Anpassungen: Den Kragen habe ich um 5-6 cm gekürzt, weil er sonst genau vor meinem Kinn gestanden hätte, das hätte mich gestört. Den Hoodie selbst habe ich um 3 cm verlängert, damit er auch den unteren Rücken gut wärmt, meine Lynn ist da nämlich etwas knapp. Genauso würde ich ihn wieder nähen.

Fazit: Ein spannender Schnitt, der sich jedes Mal anders umsetzen lässt. Ich werde ihn bestimmt noch einmal als Shirt aus Jersey probieren.




Mittwoch, 22. März 2017

Apfel-Ella

Mein erstes selbstgenähtes Kleid hab ich noch gar nicht gezeigt! Wieder handelt es sich um ein Pattydoo-Schnittmuster. Die passen mir halt einfach.

Kleid Ella von Pattydoo

Schnitt und Technik

Bei Pattydoo kann man ja baukastenmäßig immer mehrere Varianten nähen. ich habe mich für ein Winterkleid entschieden, also mit langen Ärmeln und einem nicht zu tiefen (und vor allem einfach zu nähendem!) Rundhalsauschnitt.

Den Stoff habe ich schon im Oktober auf dem Stoffmarkt gekauft. Ich habe mich ein wenig in das Design verliebt - dabei mag ich Äpfel eigentlich gar nicht. aber das Muster ist einfach zu hübsch.

Auch hier hab ich den Federstich benutzt. Auch die roten Bündchen habe ich damit angenäht. Den Saum habe ich mit einem Blindstich per Hand angenäht. Das hat mich 2 Fernsehabende gekostet, aber es hat sich gelohnt!

Kleid Ella von Pattydoo

Nähfehler

Herrje, schon wieder sind die Ärmel zu kurz! Nunja, Fehler muss man wohl drei Mal machen, bis man es endlich kapiert?
Und das Muster sitzt leider nicht wirklich gerade an der Taille, d.h. der Rockteil ist nicht ganz gerade geschnitten. Da muss ich definitiv viel besser drauf achten, bzw. erst einmal herausfinden, wie man das macht, wenn man im Bruch zuschneide!

Kleid Ella von Pattydoo



Stoff: Jacquard in einem Traumbeere-Design

Anpassungen: An der Hüfte habe ich 2 cm verbreitert auf jeder Seite. aber duh! das brauche ich gar nicht. Passt, so wie es ist! Nächstes Mal sollte ich aber jeden Fall auf die Länge achten! 1-2 cm mehr würden nicht schaden.

Fazit: Das Kleid gefällt mir gut, ein richtig schönes Freizeitkleid, das sehr einfach zu nähen ist. Mit einer warmen Strumpfhose trägt es sich auch an kühleren Tagen gut.

und ja, heute ist wieder Me Made Mittwoch!


Mittwoch, 15. März 2017

Shirt Liv

Basicteile kann man nie genug haben, stimmt's? Interessanter Weise gehört das Shirt Liv von Pattydoo zu den ersten, die ich mir gekauft habe. Und auch der schöne weiche Jersey liegt schon seit dem letzten Stoffmarkt in Potsdam im Oktober (!) bei mir rum. Und trotzdem hat es bis jetzt gedauert, ehe ich mir endlich was draus genäht habe. Kam halt immer was dazwischen!

Shirt Liv von pattydoo
ne, der Saum ist gerade,
das sieht nur so aus ;-)

Jetzt bin ich aber endlich fertig. Und es gefällt mir total gut. Es sitzt (fast) perfekt und macht eine schön schlanke Taille. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal 1-2 cm mehr Brustweite geben? Der Ausschnitt wurde mit einem Bündchen aus dem selben Jersey-Stoff genäht und liegt sehr gut an, nichts steht ab. Puh - davor hatte ich am meisten Angst!

Shirt Liv von pattydoo

Die Säume an Arm und Bauch habe ich mit einem durchbrochenen Zickzack versäumt, nachdem die Zwillingsnadel auch mit den diversesten Einstellungen nur zu einem Wulst geführt hat. Ich vermute, der Stoff ist einfach zu dünn dafür. Die Armbündchen habe ich einfach nur 1cm umgeklappt, für mehr hat der Stoff nicht gereicht. Das Bauchbündchen habe ich 3cm umgeklappt und dann eingeschlagen. Die Länge finde ich jetzt perfekt so.

und weil es noch recht kühl ist,
eine dünne Strickjacke drüber

Wie man einen Ausschnitt kräuselt

Ach ja, erstmalig genäht habe ich hier eine hübsche Raffung. Das ist wirklich nicht schwierig. Im Schnittmuster ist der Teil, der gerafft werden soll durch kleine Markierungen gekennzeichnet. Die habe ich als Knipse auf den Stoff übertragen. Bevor es mit dem zusammen Nähen von Vorder- und Rückteil los ging, habe ich zwischen den Knipsen zwei Heftnähte (längstmögliche Stichlänge) im Abstand von 2 und 4 mm von der Stoffkante genäht. Dabei sollen die Anfangs- und Endfäden auf beiden Seiten lang gelassen werden. Eine Seite der Fäden wird dann verknotet, auf der anderen Seite zieht man an den Oberfäden so lange, bis der Stoff auf insgesamt 6 cm gekräuselt ist. Nun noch den Stoff einigermaßen gleichmäßig verteilen, so dass die Falten etwa gleich groß sind, wobei ein bisschen Varianz auch ganz hübsch ist. Nach dem Annähen des Bündchen mit 7 mm Nahtzugabe sind die Fältchen fixiert und man kann nun die Heftnähte wieder abtrennen.



Schnitt: Liv von Pattydoo

Stoff: Dünner fließender Jersey, den ich als Coupon auf dem Holländischen Stoffmarkt gekauft habe

Anpassungen: Die Ärmel habe ich verlängert, weil ich Bündchen nicht so mag. Waren allerdings immer noch etwas kurz, um zweimal umzuschlagen. Hier könnte ich also noch mal locker 3-4 cm zugeben. 
Und über die Brustweite könnte ich noch einmal nachdenken. 1-2 cm können wohl nicht schaden.

Fazit: Ein toller Basicschnitt, der sehr gut sitzt. Das kann ich mir auch gut als T-Shirt mit kurzen Ärmeln oder sogar mit Puffärmeln vorstellen, vielleicht auch mit leicht gemustertem Stoff.

und ja, heute ist wieder Me Made Mittwoch!

Mittwoch, 8. März 2017

Cardigan Mary

Ich gebe zu, ich bin Fan der Pattydoo-Schnitte. Sie sind einfach perfekt für Anfänger: super erklärt, teilweise mit Videos, von der Passform her perfekt für meine Figur, Schnittmuster bereits mit Nahtzugabe – das macht es wirklich einfach. Es handelt sich allerdings auch nur um Schnitte für dehnbare Materialien, so dass es auch nicht ganz so sehr darauf ankommt, perfekt zuzuschneiden oder zu nähen. Und ist die Lernkurve anfangs auch hoch, irgendwann ist Schluss, da es z.B. weder Knopflöcher noch Reißverschlüsse gibt. Während ich momentan also auch bei diesen Schnitten noch ziemlich viel dazu lerne, würde ich mich aber auch freuen, wenn das Pattydoo-Team zukünftig mal Schnittmuster mit einem etwas höheren Schwierigkeitsgrad veröffentlichen würde.

Kommen wir aber nun zu einem meiner Lieblingsteile, dem Cardigan Mary. Das war eins meiner ersten Kleidungsstücke überhaupt, ich glaube, sogar noch im Oktober genäht. Der Cardigan hat einen sehr breiten Schalkragen, was mich beim Zusammensetzen der Schnittmusterteile etwas grübeln ließ, weil man eben nicht 2 Vorderteile an ein Rückenteil setzt, sondern die beiden vorderen Seiten mit dem Kragen im Nacken erst einmal zusammen näht und man dann dieses große Stück an den Rücken annäht. Hat man diese Hürde erst einmal überwunden geht es ganz einfach weiter.


Material

Ich habe einen wunderbar weichen braunmelierten Strick verwendet, den ich irgendwo im Internet bestellt habe. Leider weiß ich nicht mehr genau wo, es war meine erste Stoffbestellung und ich finde die Mails dazu nicht mehr. Das ist wirklich schade, der Stoff ist nämlich richtig toll und ich hätte gern mehr davon.


Verwendete Stiche

Genäht habe ich grundsätzlich wieder mit dem Federstich. Der funktioniert einfach gut. Ich habe mir aber schon vorgenommen, noch mal die Überwendling-Stiche (gern auch „Fake-Overlock-Stich“ genannt) auszuprobieren. Dafür muss man auch ein anderes Füßchen einsetzen. Ich hatte das ganz am Anfang mal probiert, hatte damals aber den Sinn der Stiche noch nicht so recht verstanden. Jetzt wird es Zeit, sich da noch einmal ranzusetzen!


Nähfehler

Beim Annähen eines Armes habe ich einen blöden Fehler gemacht und den Arm prompt links auf rechts angenäht. Das war ziemlich blöd, zumal sich der Stich nicht wieder so recht auftrennen lies, weil sich das Garn kaum vom Stoff unterscheiden lies. Letztendlich habe ich den Arm abgeschnitten und neu angenäht. Zum Glück sieht man davon nichts mehr. Außerdem hab ich einen Knips zu weit eingeschnitten. Den habe ich dann einfach per Hand zugenäht. Man sieht da jetzt eine kleine Falte, aber nur, wenn man das weiß. Seit dem achte ich immer penibel darauf, die Knipse wirklich nur ganz klein zu machen – ja, ich bin durchaus lernfähig!

Cardigan Mary von Pattydoo

Rollsaum

Eine kleine Herausforderung war der Saum. Strick zu säumen ist ja nicht so ganz einfach, also habe ich mir überlegt, dass ein Rollsaum gut aussehen könnte. Mit Hilfe von Youtube Videos habe ich herausgefunden, dass man für einen hübschen Rollsaum einen klein eingestellten Zickzackstich nimmt und ordentlich am Stoff zieht während des Nähens. Ich finde, das ist mir auch sehr gut gelungen, nur an 1-2 Stellen wollte die Maschine meinen Stoff fressen, so dass da jetzt kleine Knubbel sind. Aber auch die sieht man nicht, wenn man es nicht weiß. Den Rollsaum selbst habe ich einmal von links und einmal von rechts genäht, nun ist der Stoff wirklich vollständig eingefasst und nichts ribbelt sich auf.


Fassen wir also mal zusammen:

Schnitt: Mary von Pattydoo
Stoff: Strick
Anpassungen: Ich habe fast keine Anpassungen am Schnittmuster vorgenommen, nur die Ärmel nachträglich gekürzt. Mit dem Ergebnis, dass sie mir wieder einmal zu kurz geraten sind. Das passiert mir irgendwie häufig! Nächstes Mal lasse ich sie also definitiv so wie sie sind!
Die nächste  Mary würde ich gern mit einem Schrägband als Abschluss nähen. Ich habe schon einen wunderschönen grauen Strickstoff aus seideartiger Wolle daliegen und ein weinrotes Schrägband. Ich hoffe, dass ich das mit meinem Schrägbandfuß auch problemlos angenäht bekomme.

Fazit: Wie oben schon gesagt, die Mary ist eins meiner Lieblingsstücke und wird nicht die letztes gewesen sein.

gezeigt beim memademittwoch

Mittwoch, 8. Februar 2017

Scarlett

Ich bin ein wenig aufgeregt. Ich will heute zum ersten Mal beim Me Made Mittwoch mitmachen. Ich verfolge schon eine ganze Weile, wie jeden Mittwoch wunderbare Frauen (ab und an soll sich dort aber auch mal ein Mann verirren...) selbstgenähte Kleidung vorführen. Ich finde das ganz wunderbar, weil es eben nicht darauf an kommt, ob man einen hochgepimpten Blog hat oder eine Modelfigur oder was auch immer, sondern einfach nur, dass man stolz sein eigenes Werk präsentiert. Das ist wahnsinnig inspirierend - jede Woche wird meine Liste der "das musst Du auch noch nähen"-Links länger und länger.

Aber nun hab ich mich lange genug davor gedrückt. Hier ist mein bisheriges Lieblingswerk: mein Shirt Scarlett mit dem wunderbaren Wasserfallkragen. Ich habe bereits ein Kaufshirt mit einem solchen Kragen, das ich heiß und innig liebe. Es betont einfach die richtigen Stellen und macht eine tolle Taille und bei diesem Shirt hier ist es genauso.


Bei dem Stoff handelt es sich einen wunderbar weich fallenden Strickstoff. Auch hier habe ich wieder mit dem Federstich mit 0.7 cm Breite genäht. Damit komme ich einfach am Besten klar. Die Fotos musste ich ein bisschen aufhellen, damit man was erkennt. Sollte es jemals wieder warm werden, reiche ich noch ein paar Outdoor-Tageslichtfotos nach.



Der Wasserfallauschnitt ist kinderleicht zu nähen, man klappt den Stoff quasi ein, das wird im unten verlinkten Video aber super erklärt.


Außerdem neu war für mich das einfassen mit einem Halslochstreifen am rückwärtigen Ausschnitt. Da war ich skeptisch, aber auch das hat super geklappt und der Ausschnitt liegt hinten schön an.


Schnitt: Scarlett von pattydoo
Stoff: rotschwarz melierter Strick von Stoff'n'Schnitt
Anpassungen: Ich habe nur die Länge um 2 cm gekürzt, das war's. Da ich aber auch kleiner als die Durchschnittsgröße bin, passt das. Die Weite ist genau richtig und auch sonst würde ich nichts anpassen. Es gibt noch einen weniger tiefen Ausschnitt im Schnittmuster, aber ich finde den für mich genau passen.
Fazit: ich liebe dieses Shirt und würde es am Liebsten ständig tragen. Der Stoff ist so wahnsinnig weich und bequem. Und es war wirklich leicht zu nähen. Da mache ich mir bestimmt noch ein paar mehr, für den Sommer noch ein paar Kurzarmvarianten und vielleicht etwas in sehr leichtem Jersey.

Donnerstag, 2. Februar 2017

Tasche Milly

Na dann legen wir mal los - macht ja so ein bisschen Angst, so ein frischer, neuer Blog. Und so lag er quasi lange unbenutzt in der Welt herum. Aber nun soll er endlich befüllt werden.

Los geht's mit einem Beitrag zum Taschen Sew Along. Ich bin ja noch nicht so lange in der Nähwelt unterwegs und hab erst kürzlich entdeckt, dass es Sew Alongs gibt. Also so eine Art, virtuelles Nähtreffen, bei dem alle zu einem bestimmten Thema etwas nähen und dann in einer oder mehreren Runden ihre Projekte vorstellen. Sehr inspirierend!

Katharina von greenfietsen und Katharina von 4 Freizeiten gestalten sogar ein Ganzjahressewalong. Jeden Monat wird ein bestimmtes Thema ausgerufen, zu dem man eine Tasche nähen soll. Und da man ja nie genug Taschen haben kann, und das Taschen nähen auch noch so anfängerfreundlich ist, mache ich da gleich mal mit.

Banner des Taschen Sew Alongs


Für das Januar-Thema bin ich natürlich schon wieder etwas spät dran, aber ich wollte das unbedingt auf meinem Blog machen.

Eins meiner ersten Nähprojekte war die Wendetasche von Pattydoo. Inzwischen haben ich sie sogar 3 Mal genäht und die Exemplare möchte ich Euch heute gern zeigen.

Zuerst habe ich ein Sommerexemplar für unseren Türkeiurlaub im Oktober genäht. Schön fröhlich sommerlich, jeweils außen und innen mit normaler Baumwolle. Das hat auch auf Anhieb gut geklappt und innen habe ich sogar noch frei Schnauze eine Innentasche und ein Schlüsselband eingenäht.
Im Urlaub war die Tasche dann perfekt. Es passt nämlich erstaunlich viel rein und trotzdem lässt sie sich auch gut zusammenfalten und im Koffer verstauen. Aber ich habe auch festgestellt, dass mir die Henkel ein wenig zu kurz sind, um sie über der Schulter zu tragen und das Wenden durch den Henkel hat mich tierisch genervt. Naja, und das Innenfach ist etwas zu kurz für mein Smartphone.


Auf dem Stoffmarkt habe ich dann nach dem Urlaub diesen tollen Katzen-Canvas bekommen. Da musste ich unbedingt noch eine Tasche draus machen. Als Futterstoff habe ich braunrotes Leinen genommen. Dieses Mal mit längeren Henkeln, einer höheren Innentasche UND einer Reißverschlusstasche (nach dem tollen Video von Hamburger Liebe). Mein erster Reißverschluss! Das war eine ganz schöne Friemelei! Aber es hat geklappt, auch wenn der Reißverschluss noch nicht so richtig perfekt aussieht. Aber ich mag die Tasche sehr und nehme sie auch jetzt noch gern, wenn ich schnell in den Supermarkt will.
Und auch dieses Mal habe ich gelernt, was ich beim nächsten Mal verbessern kann: der Reißverschluss muss länger werden!




Und mein "Prunkstück" habe ich dann als Weihnachtsgeschenk für meine Mutter genäht. Eine Milly aus wunderschönem Japanstoff in grün und braun, verlängerten Henkeln, Innentaschen und Schlüsselband. Da der Stoff sehr leicht war, habe ich ihn mit Vlieseline verstärkt. Die Tasche ist wunderschön geworden und hat auch noch ein kleines Kosmetiktäschchen dazu bekommen.



Schnitt: Milly von Pattydoo
Material: Baumwolle von idee, Katzencanvas und Leinen vom Stoffmark, Japanstoffe von Sevenberry
Änderungen: Innenfutter ohne Falte, dafür mit Taschen, Reißverschlusslänge 20 cm, Schlüsselband aus dem Außenstoff, Henkel um 8 cm verlängert.
Fazit: ein toller Schnitt, anfängergeeignet und schnell genäht